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Abulie der Hirnmasse

Bist du besessen oder nicht ?
Dein Geist ist irr’ Mord deine Pflicht
Treibst dein Opfer in die Ecke
Sucht hilflos Hilfe an der Decke.
Ekstatisch legst du die Hände an
Deinem Opfer wird vor Angst ganz bang
Röchelt ringt nach Luft
Du genießt den Todesduft
Bis es entgleitet deinen Händen
Um am Boden zu verenden.
Der Speichel tropft aus deinem Munde
Ganz geil beschauhst du seine Wunde
Befriedigt ein Grab im Wald du gräbst
Legst es hinein damit’s verwest
Dein Trieb findet weder Ruh’ noch Ende
Suche ! Finde ! Jag’ ! Und schände !
Ja-Ja-Ja, dies willst du treiben
Willst dich ergötzen an dem Leiden
Welches du dem Opfer bringest
Nichts schlimmes du darane findest.
Dein krankes Hirn Zwingt dich voran
Du lebst seit langem nur im Wahn
Entlöstest dich der Wirklichkeit
Lebst deinen Trieb in Ewigkeit.
Am En – de wirst du die Leiber zählen
Welchen du entzogst das Leben
Wirst nicht zählen ihre Schmerzen
Und all’ die ganzen trauernd’ Herzen
Die du hinterlassen hast
Denn sie fall’n dir nicht zur Last . . .

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