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Fegefeuer

Schwitzend und schweigend flehst du zu Gott :
„Herr vergib mir ich treib’ nie wieder Spott“.
Der Hölle Feuer gart deine Sterbliche Hülle
Dein Wehgeschrei die Hölle erfülle.
Bist immer bös’ und schlecht gewesen;
Psst! Deine Strafe wird verlesen.
Es bleibt beim alten jetzt kapier’
Du bleibst für alle Zeiten hier
Denn für deine argen Taten
Sollst du in der Hölle braten.
Wieder ein neuer Aufguß dein Korpus vibriert
Früher hattest du öfters im Winter gefriert
Dies ist dir nun nicht mehr vergönnt
Wie ein Kind das nie wieder rennt.
Hast deine Seele Mephisto verschrieben
Folgtest dafür all’ deinen Trieben.
Glaubtest nicht an solch ein Ende
Fortan frißt Feuer deine Hände.
Den Glauben zu finden dies glückte dir nicht
Jetzt mußt du hören wie dein Hochmut zerbricht.
Der Herr der Fliegen raubt deine Kraft
Welcher das Böse will und stets das Gute schafft.
So nimmt er dich fort für alle Zeit
Von heute an bis in die Ewigkeit;
Kein Gott steht dir nunmehr zur Seit’
Mußt büßen deine Schlechtigkeit.

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