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Impulsausbruchbangigkeit

Die Sintflut läßt die Eckfarben in wechselhaft rauschenden Wogen verblassen.
Nur die bizarre Auslebung des Phobienstatus gestattet der Realität seraphimgleich zu erzittern.

Spüre wie die Oberflächenangst in dieser variablen Formvollendung zu Staub zerfällt
fortgetragen von den Winden der Zeit.
Aufsteigend zu den Zauberhainen theosophischer Denkkonstrukte
lernt das Ich dem Es zu dienen zu überwinden Meister Lampe tief in sich.

Als das Es die notwendigen Emotionszyklen überreicht
formt das Prisma eine weitere Perspektive und die Triebtür öffnet sich in langsamen temporären Stufen.
Herausgelassen das Tier der Apokalypse ein Wesen der formlosen Angst in sich vereint die Wut der geschundenen Stunden begräbt es der Kontroverse Zwiespalt.

Endlich freigelassen durchschreite ich die tosenden Hallen
in welchen kein Fleisch meine Ruhe zu stören vermag.
Denn misanthropisch halte ich die Wacht vor meinem inneren Selbst
daß von allen Fesseln gelöst sich mit dem Weltengeist verband.
Vibrierender Schmerz zerbricht meine Haut und die Kondition: Wahn ebnet meinen Weg;
warum nur ruft dieser Zustand ein Lächeln auf meinen zerfurchten Lippen hervor?

Durch den Rausch der süßen Ekstase getrieben verbleicht die scheinbare Realität
im bunter werdenden Triebtraum. Doch allein gelassen in diesen endlosen Hallen
stetig auf der Suche der Jagd der Flucht verbrennt das Opfertier der Hoffnung in erfrorener Stille.
So stoß ich vor das Tier der Sieger und Blut wird meine Straße pflastern;
Die Furcht der Anderen stärkt meine „Wahl“. Aus der Kälte bin ich geboren und einst
wenn die Energie Materie in metrischen Zyklen verschlingt werde ich in die Kälte zurückkehren.

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