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Krieg

Köpfe rollen Leiber faulen Soldaten sterben…
Ja – Es ist Krieg.
Die Waffen sind auf Glanz poliert
Jedoch ist’s gleich wenn du krepierst
Doch gehst du wohlgesittet in die Schlacht
Und kämpfst bis dein Licht verlischt.
Gedärme hängen aus den Körpern
Das Blut tropft auf den schmutzig Grund
Frauen schreien Kinder sterben
Männer bring‘ sich gegenseitig um.
Wolken ziehen hoch am Himmel
Gezeugt aus Feuer und Vernichtung
Die Opfer verbrennen in siedenden Flammen
Ihre Klagen durchbrechen die Stille der Schlacht.
Truppen nehmen Städte ein
Nachdem sie diese weggesprengt.

Ein Vater stirbt im Feld der Ehre
Er wird von seinem Kind beweint
Und dann verscharrt in einem Massengrab.
Das Heldentum zahlt sich nicht aus
Drum höret mit dem Töten auf!
Die Saat des Krieges wird gesähet
Freund Hein sammelt die Toten ein.
Ein junger Mann mit seinem Schwerte
stößt dieses bis zum Heft ins Fleisch.
Verblaßte Unschuld treibt voran
Veteranen jeder Schlacht
Verbissen erlösen sie die Schwachen
Und schicken sie zu Gott nach Haus.

Des Nachtes ganze Städte schlafen
Schlafen ihren Todesschlaf.
Die blutig Reigen eines Krieges
Sind der Menschheit Untergang.
Im Blute sich die Sieger suhlen
Hoffen auf Unsterblichkeit
Wie sie Siegfried einst mal empfing
Als er den mächtig Drachen schlug
Doch sterben all die dies versuchen
Im nächsten Feindes Gegenzug.
Am allerschlimmsten sind die Götter
Sie schlachten mit Tag ein Tag aus
Und jede Blut befleckte Kontroverse
Wird geschlagen ihn’n zur Ehr.

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