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Falterträume

Verzweifelt im Nichts der Dinge
Zieht Tag – um Tag – um Tag …
Ein Altern voller Müßigkeit,
Mit Seelenlast und Weh.
Vertraut der Schmerz – allgegenwärtig;
Labil wird Geist und Fleisch,
Sehn‘ einsam mich nach gleichen Werten,
Steh‘ splitternackt im Schlussverkauf!

Tragendes Schleppen – Bitterkeit
Jeder Schritt so große Qual!
Und Pyrussiege folgen mir,
Von einem auf den anderen Tag.
Parasiten mich umringen,
Die von Datenmüll sich nähren,
In Hoffnung auf innere Weisheit
Und dünnschichtigem Intellekt!

In einer Welt aus Nichtigkeit,
Warten Ideen zart versteckt,
Auf ihren Tag der Reunion,
Da keiner sie zu denken wagt,
Weil sie schlichtweg nicht ganz perform.
So regnet ausgekautes Mana,
Vom Olymp der toten Götter,
Das Sammeln fällt nicht schwer.

Hinter Mauern aus nutzlosem Wissen,
Wird die Wahrheit weggedrängt,
Ein Galgenlächeln voller Wonne,
Mit dem Schall entflohen ist.
Distanz als Waffe gegen Masse;
Gewinn ich mich in Einsamkeit,
In sieben Lichtern aufgeteilt,
Wenn meine Seele Feuer schreit!

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